Das vergangene Wochenende verbrachte ich mit einigen aus meiner Schule in einer Villa in dem Oertchen „Metro“ in Juan Dolio. Juan Dolio ist ein ca. eine Stunde entfernter Strand, an dem sich die Hauptstaedter meist aufhalten, weil er so praktisch zu erreichen ist.
Die Gruppe bestand hauptsaechlich aus Jungs und einigen Maedels, was aber kein Problem war. Nachdem ich am Freitagabend bei Paloma, einer Freundin auch aus meiner Schule, uebernachtet hatte, fuhren wir am Samstag schon sehr frueh zusammen mit 3 der Jungs los in Richtung Metro. Die Fahrt war sehr lustig, da wir uns mit unserem Gepaeck und einigen Lebensmitteln in einer oeffentlichen Guagua (also ein Minibus) aufhielten.
Die Villa gehoerte dem Vater Ainhoas, einem Maedchen einer Klasse unter mir. Es war beeindruckend wie gross der Pool war, er erinnerte mehr an ein Schwimmbad und auch sonst war das Haus echt toll.
Nachmittags gingen wir an den Strand, wo die Jungs natuerlich die Moeglichkeit nutzen mussten sich nach „Gringas“ umzusehen. Zu schade dass sie diesbezueglich keinen grossen Erfolg hatten.
Wir schwammen im badewannenwarmen Wasser, bruzzelten in der Sonne und ich genoss mit vollem Herzen das Leben in der Karibik.
Spaeter, nach einem spaeten Mittagessen chillten wir alle am Pool und am abend gings dann nochmal zum Strand. Dort wurde ein ziemlcih grosser Sandhuegel als Rutschbahn verwendet und um den ganzen Sand wieder abzuwaschen wieder rein ins, mittlerweile leider nicht mehr ganz so warme, Wasser.
Am spaeteren Abend, man sollte es vielleicht besser Nacht nennen, gingen einige zu einem Restaurant nahe der Villa, in dem eine Band typisch dominikanische Musik spielte. Ich war jedoch zu muede und versprach am naechsten Tag mitzukommen, und unterhielt mich stattdessen noch eine ganze Weile mit ein paar anderen, die auch nicht mitgegangen waren.
Am naechsten Morgen erwachte ich vor allen anderen und genoss eine Weile die Stille draussen am Pool. Nach einem etwas gewohnungsbeduerfitigen Fruehstueck (verbrannte Hamburger) verlief der Tag aehnlich wie der letzte. Pool, sonnen, reden, chillen. Diesmal jedoch ohne Strand.
Am Abend gingen wir alle zusammen tanzen und ich musste selbstverstaendlich meine Bachata und Merenguekentnisse zu Beweis stellen. Richtig Salsa tanzen kann ich ja leider immernoch nicht… Es war ein lustiger Abend, vor allem als zwei der Jungs dann noch die Band gesanglich begleiteten.
Am Montagmorgen (zur Erklaerung: wir hatten frei, da der Feiertag von Freitag hier auf Montag verschoben wurde, um besser Party machen zu koennen
) machten wir uns erst einmal an den Hausputz. Nachdem das Chaos halbwegs beseitigt war, erfrischten wir uns noch ein letztes Mal im Pool. Trotzdem war es schon spaeter Nachmittag als wir endlich aufbrochen und unser Wochenenddomizil hinter uns liessen.
Mit einer selbst von der Strasse angehaltenen Guagua ging es sehr gequetscht, aber auch sehr billig zurueck in die Hauptstadt.
Ich fand das Wochenende klasse, besonders weil ich endlich mal nur mit Dominikanern unterwegs war, weder AFSer noch meine Familie. Und mit denen die bei diesem Wochenende dabei waren, habe ich jetzt auch nochmal ein engeres Verhaeltnis als vorher. Echt schade dass nur noch 7 Wochen uebrig sind…