Verfasst von: larimar0809 | Juni 6, 2009

Auf die Bretter, fertig, los!

Es ist unglaublich wie schnell sich die Zeit nun dem Ende zuneigt. Heute bleiben mir noch genau 3 Wochen!! Da ich ja bereits seit einem Weilchen Ferien habe, kann ich die Zeit so nutzen wie ich will und versuchen die Liste der Dinge die ich noch unbedingt machen moechte bevor ich nach Deutschland gehe etwas abarbeiten.

Einer der groessten Punkte heisst “surfen” und obwohl man meinen sollte dass das hier ganz einfach ginge, hatte ich erst am vergangenen Wochenende die Gelegenheit das endlich einmal auszuprobieren!

Mit Metro-Tours fuhr ich am Freitag in aller Fruehe nach Sosua. Geschlafen hatte ich in der Nacht kaum, da es mein letzter Abend mit Gudrun und Audur – meinen beiden Lieblings-Islaenderinnen – war, die sich bereits etwas frueher zurueck in ihr Heimatland begaben.

Von Sosua aus ging es weiter in den Surferort Cabarete, dem landesweit besten Ort zum Auf-die-Bretter-steigen und auch, noch etwas ausgefallener, Windsurfen.

Ausser mir wohnten noch 5 andere AFSler in einem schoenen aber untypischen Hotel mit grossem Pool und leckerem Essen.

Drei waren schon am Tag zuvor angekommen um dafuer am Sonntag  (Muttertag) bei ihren Familien zu sein und hatten bereits zwei Surfstunden hinter sich gebracht. Sie schwaermten uns anderen drei begeistert vor und so waren wir sehr aufgeregt als auch wir es endlich ausprobieren konnten.

Am wenige Fahrminuten entfernten Strand sah es aus wie im Film: aufgereihte, bunte Surfboards und Surfer mit dem typisch langen Haar.

Um ehrlich zu sein, eine sonderlich begabte Surferin scheine ich nicht zu sein.  :D  Nach nur 2 Stunden fuehlte ich mich komplett geraedert, ohne auch nur einmal wirklich auf dem Brett gestanden zu haben.

Ausgehungert gings zurueck zum Hotel und nachts stürzte sich unsere internationale Truppe (Deutschland, Schweiz, Belgien, Thailand) noch ins cabaretische Nachtleben. Direkt am Strand gab es einige Bars und Discos und die Stimmung war einfach nur wunderbar.

Am naechsten Morgen, alle todmuede, gings zur naechsten Surfstunde. Erstaunlicherweise klappte es gleich wesentlich besser und ich war vollends begeistert als ich endlich auf dem Brett stand. Hatte ich es also doch noch geschafft!

Der Sonntag kam viel zu schnell und damit war das Wochenende auch schon wieder vorbei. Mit Motoconcho und Metro-Tours ging es zurueck in die Hauptstadt und ich fuehlte mich sehr gut. Nicht nur das Surfen selbst war toll, auch die Tatsache so ganz allein quer durchs Land gereist zu sein fuehlte sich unglaublich gut an.

In 22 Tagen ist mein Austauschsjahr zuende und ich werde so vieles hier schrecklich vermissen. Aber trotz all dem freue ich mich riesig darauf euch endlich alle wiederzusehen! Bald, bald, bald…


Antworten

  1. Hallo Jasmin,

    das kann ich mir vorstellen, dass Dir das Surfen unter diesen Bedingungen viel Spass gemacht hat. Schade, das die Zeit jetzt wirklich in ganz grossen Schritten den Ende entgegen geht. Aber natürlich freuen wir uns ganz dolle auf Dich und hoffen, dass Du bald wohlbehalten wieder zu hause “landest”.

    Bis dahin noch ein paar schöne “Eindrücke” und nicht so viele Abschiedstränen.

    Ganz liebe Grüße
    senden Dir (wahrscheinlich zum letzten mal)
    Sieglinde & Familie

  2. Hallo Jasmin,

    ich hätte dir ja gerne beim surfen zugesehen, doch leider war das nicht möglich. Ich vermisse dich ganz doll und freue mich immer mehr auf deine Heimkehr. Uwe hat mich am Sonntag gefragt ob ich denn nicht auch lust hätte ins Ausland zugehen, da wir bei dem Abschlussgespräch von Afs in Wiesbaden waren und ich Lei getroffen habe, die aus China kommt und schon von der Berlin-Fahrt kannte. Ich habe mich riesig gefreut sie zusehen, leider muss sie auch schon bald abreisen aber ich hoffe, dass wir in Kontakt über Facebook, svz, Skype… bleiben. Ich habe mir gedacht, dass du mir vllt. bei der entscheidung helfen könntest (wenn du wieder da bist) ob ich weg gehen soll und wenn ja wohin.

    Miss you
    Vivian


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